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Rechner

Vorbohren-Rechner: Bohrer-Durchmesser für Holzschrauben

Aktualisiert am

Schraubendurchmesser, Länge und Holzart eingeben: Der Rechner nennt den Vorbohr-Durchmesser, die Bohrtiefe, das Durchgangsloch im oberen Bauteil und den Abstand zum Rand.

Außendurchmesser des Gewindes, steht auf der Packung (4,0 × 40 = 4 mm Ø, 40 mm lang)
mm
Weich: Fichte, Kiefer, Tanne. Hart: Buche, Eiche, Esche. Platte: Spanplatte, MDF, OSB, Sperrholz
Senkkopf wird bündig versenkt
Hirnholz: Schraube von der Schnittkante in Faserrichtung

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So rechnet der Vorbohren-Rechner

Der Vorbohrdurchmesser richtet sich nach dem Gewinde-Außendurchmesser der Schraube und nach der Härte des Holzes. Hersteller und Ratgeber nennen dafür Tabellen in Millimetern, die der Rechner übernimmt. Beispiele für Weichholz und Hartholz: eine 4-mm-Schraube bekommt 2,5 beziehungsweise 3 mm, eine 5-mm-Schraube 3 beziehungsweise 3,5 mm, eine 6-mm-Schraube in beiden 4 mm, eine 8-mm-Schraube 5 beziehungsweise 6 mm. Merksatz aus dem Baustoffhandel: Der Bohrer richtet sich nach dem Schaft, nicht nach dem Gewinde. Er soll also etwa so dick sein wie der Kern der Schraube.

Die Tiefe beträgt laut sanier.de zwei Drittel bis drei Viertel der Schraubenlänge. Eine 40-mm-Schraube bekommt demnach ein Loch von 27 bis 30 mm. Das Durchgangsloch im oberen Bauteil hat den Nenndurchmesser der Schraube, also den Außendurchmesser des Gewindes (ein Praxiswert). So gleitet die Schraube im oberen Brett frei und zieht es fest gegen das untere, statt beide Teile mit Abstand zu halten.

Für Spanplatte, MDF und OSB nennen die Quellen keine eigene Tabelle. Der Rechner verwendet dort den Wert für Weichholz als Startwert; ein Probeloch im Reststück zeigt, ob er passt. Die Richtwerte für Randabstand (fünffacher) und Hirnholzabstand (zehnfacher Schraubendurchmesser) liegen in der Größenordnung dessen, was Schraubenhersteller für vorgebohrte Holzverbindungen angeben. Für tragende Verbindungen gelten die Abstände aus der Zulassung der Schraube und aus DIN EN 1995-1-1.

Häufige Fehler beim Vorbohren

Häufige Fragen

Welcher Bohrer für eine 4-mm-Schraube?

In Weichholz ein 2,5-mm-Bohrer, in Hartholz ein 3-mm-Bohrer. Das Durchgangsloch im oberen Bauteil bekommt 4 mm. Die Tiefe beträgt zwei Drittel bis drei Viertel der Schraubenlänge.

Muss ich in Holz immer vorbohren?

Nein. In Weichholz mit genug Randabstand und bei kurzen, dünnen Schrauben geht es oft ohne. Nahe am Rand, im Hirnholz, in Hartholz und bei Plattenwerkstoffen sollten Sie vorbohren, sonst reißt oder platzt das Material.

Was ist ein Durchgangsloch?

Ein Loch im oberen Bauteil in der Größe des Schraubendurchmessers (Außendurchmesser des Gewindes). Die Schraube gleitet hindurch und zieht das obere Teil fest an das untere. Ohne Durchgangsloch greift das Gewinde in beiden Teilen und es bleibt ein Spalt.

Wie tief muss ich vorbohren?

Laut sanier.de zwei Drittel bis drei Viertel der Schraubenlänge. Markieren Sie die Tiefe mit Kreppband am Bohrer oder stellen Sie den Tiefenanschlag ein.

Quellen

  1. sanier.de: Holzschrauben vorbohren – Tabelle der Vorbohrdurchmesser, Tiefe, Hirnholz (aktualisiert 16.09.2024)
  2. Baustoffshop: Vorbohren in Holz – Bohrerdurchmesser nach Gewinde-Außendurchmesser für Nadelholz und Hartholz
  3. Wikipedia: Holzschraube – Tabelle der Bohrdurchmesser, Vorbohren am Rand
  4. Würth: Achs- und Randabstände für Holzbauschrauben nach DIN EN 1995-1-1 (Datenblatt)